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Zum Thema ...


... Grauen des 1 Weltkriegs: "Kriegszitterer - Posttraumatische Belastungsstörungen bei Soldaten im und nach dem Ersten Weltkrieg:
Als nun der Erste Weltkrieg begann, sahen sich alle Teilnehmer mit dem Phänomen der Kriegszitterer konfrontiert. Versuchte man diese zunächst noch als Einzelfälle abzustempeln, sah man sich bald mit einer Masse an Erkrankten aus allen militärischen Rängen konfrontiert. Fieberhaft suchte man nach einer Lösung, zu dringend war das „Menschenmaterial“ an der Front notwendig, als dass man auf an Kriegsneurose Erkrankte verzichten hätte können.

Das komplette PDF muss ich noch lesen.

Siehe auch: Klick, Klick


17.01.18 15:22 Kristof [0 Kommentare]


Paddelteich



     
   
     


14.01.18 17:27 Kristof [2 Kommentare]


Chefkoch, Srsly?


Bei all den Javascripttrackerwerbungs-Scheißdazuladern sticht deine Seite aber noch heftig raus. Ich scrolle ich mir ja den Finger wund!


     
  Never ending ...  
     
Never ending ...


13.01.18 10:40 Kristof [0 Kommentare]


Feldpost


Leider ist mir nicht ganz klar, wie die Feldpostkarten aus dem ersten Weltkrieg, die ich z.Zt. sortiere, zustande gekommen sind. Neben allgemeinen Motiven zeigen die meisten doch offenbar aktuelle Fotos aus dem Frontbereich des Absenders, zum Teil auch Schnappschüsse mit der Person selbst. Alle Fotos (auch viele unversendete) haben aber "Postkartenrückseiten". Möglicherweise gab es einen Kompaniefotografen, der in geringer Auflage vor Ort sein Bilder als Postkarten abgegeben hat. Möglicherweiser hat er auch als mobiles Fotolabor Abzüge von Fotos der Soldaten gefertigt. Über dieses Prozedere ist mir aber leider nichts bekannt.

Es entsteht beim Betrachten und Lesen der Postkarten ein sonderbarer Eindruck. Denn obwohl es durchaus eine strenge Zensur der Post gab, wurden sehr profane und unheroische Motive zugelassen, im Kontrast zu dem, was ich aus dem zweiten Weltkrieg kenne. Die Zensur bzw. Propaganda kann man wohl noch als reichlich naiv bezeichnen.

Natürlich ist auf keinem Bild ein Toter, Verletzter oder irgend etwas zu sehen, das das Grauen des Krieges erahnen lässt. Die Texte nach Hause bestehen überwiegend aus Standardphrasen wie:
Liebe Eltern und Geschwister. Für euren lieben Brief vom 2ten meinen besten Dank, habe soeben seit einigen Tagen Halsentzündung, sonst geht es mir noch gut, was ich von euch allen auch hoffe. Mit bestem Gruss ...
Man sollte meinen, daß ein Mitglied des "Füsilier-Regiments von Gersdorff (Kurhessisches) Nr.80" mehr mitzuteilen hatte als Halsweh (Reims, Verdun, das volle Programm).

Aber dann gibt es auch diese Schnappschüsse von zerstörten französichen Dörfern und Städten, die keinen Hauch von Heldentum, sondern in ihrer Plumpheit nur die Sinnlosigkeit dieses Krieges zeigen. Und in der Nachbetrachtung kommt einem zwangsläufig in den Sinn: "Natürlich müssen die Franzosen uns hassen!" Wo ausnahmsweise etwas nicht zerstört ist, da posieren deutsche Soldaten vor französichen Kirchen und deutschen Verbotsschildern.

Und so verdeutlichen auch diese Feldpostkarten einige Aspekte des so fatalen und einzigartigen Krieges:

- wie naiv man den Krieg begonnen hat, auch mit naiver Zensur

- Die Diskrepanz der Wahrnehmung in der sicheren Heimat, die kaum etwas mitkriegt vom sich stetig verschärfenden Grauen an den Fronten (Stellungskrieg, Trommelfeuer, Gaskrieg). Gerade dieser Punkt wird auch zu der Enttäuchung über den verlorenen Krieg beigetragen haben, und zum Unverständnis über die Massen von traumatisierten Soldaten, die schließlich zurückkehrten.


     
  Mutti, guck mal. Haben wir kaputtgemacht.  
     
"Mutti, guck mal. Haben wir kaputtgemacht."

     
  Fahren u. Reiten über den Kirchplatz verboten  
     
"Fahren u. Reiten über den Kirchplatz verboten"

     
  Lustige Kameraden  
     
Lustige Kameraden

     
  Zack. Deutsch.  
     
Zack. Deutsch.

[Serie]

12.01.18 10:10 Kristof [8 Kommentare]


SpamBayes vs. Outlook


A number of people have reported that SpamBayes will not work on Windows 7 unless you install it in a non-default location. Installing in C:\SpamBayes should do the trick.


08.01.18 15:58 Kristof [0 Kommentare]


FireFox


ffcache setzen:

about:config

neuer Eintrag: browser.cache.disk.parent_directory

alternativen Pfad angeben: D://DEV//ffcache


08.01.18 15:55 Kristof [0 Kommentare]


Hui



     
  Auf ein raketenartiges 2018  
     
Auf ein raketenartiges 2018


03.01.18 22:27 Kristof [2 Kommentare]


Ich wünsche euch allen ...


... ganz dicke Klöße!


     
   
     


24.12.17 17:03 Kristof [3 Kommentare]


Darmstadt Anno Dazumal


Hatte ich bisher noch nicht durchgeklickt: Ansichten von Darmstadt, Fotosammlung Heil, Karl (1868-1929), über 200 alte Bilder von Darmstadt. U.a.: Ecke Alicestraße / Liebigstraße um 1887 Blick Richtung Westen auf den "Louvre" (noch ohne Kirche daneben), nochmal Alicestraße / Liebigstraße oder auch "Darmstadt mit Windmühle"


     
  Alicestr.  
     
Alicestr.


20.12.17 12:04 Kristof [2 Kommentare]


Verfolgt


Die Nazi-Zeit ist in Langen immer noch mit vielen Fragezeichen versehen, nicht nur auf Seiten der Täter. Auch was die Opfer angeht, gibt es noch etwas zu lernen. Wir wissen einiges von der Vertreibung der Juden und der Verfolgung von Sozialisten. Daneben gab es aber auch Schikanen z.B. gegenüber den "Bibelforschern" (heute nennen die sich "Zeugen Jehovas"), wie ich lernen musste. Belegt ist das für Franz Seel II. aus Langen, von dem einige entsprechende Bescheinigungen erhalten sind.

Die "Bibelforscher" haben weitestgehend den Kriegsdienst verweigert und auch nicht den Hitlergruß gezeigt. Diese Weltanschauung war also nicht einfach so zu verbergen. Prompt wurde Franz Seel 1939 auch eine Beförderung verweigert.
In den beiden eingeholten politischen Gutachten vom 9.12.38 und 8.5.39 wird der Beförderung des Rb. Betr. Asst. Franz Seel zum Rb. Betr. Wart nicht zugestimmt. Als Grund hierfür wird seine Einstellung zum heutigen Staat angeführt und dabei erwähnt, daß S anscheinend seine Bindungen zu den ernsten Bibelforschern innerlich noch nicht gelöst hat. Den deutschen Gruß lehnt S offensichtlich auf der Straße sowie im Dienst seinen Berufskameraden gegenüber ab. ...

Pikanterweise musste sich Franz Seel nach dem Krieg weitere Repressalien von früheren Mittätern oder Mitläufern bestätigen lassen, um als politisch verfolgt anerkannt zu werden. So schreibt "Georg Schneider, Polizeimeister a.D." 1946:
Dem Franz Seel II. ... wird hiermit bescheinigt, daß wegen seiner Zugehörigkeit zu den Bibelforschern im Jahr 1939 von mir .... eine Durchsuchung seiner Wohnung im Auftrag der vorgesetzten Dienststelle vorgenommen wurde.

Besonders interessant ist ein Schreiben von Wilhelm Umbach von 1949, das die ganze Ambivalenz der Zeit zeigt. Umbach, während der Nazi-Zeit in die NSDAP eingetreten, und nach dem Krieg bürgernaher und durchaus beliebter Bürgermeister von Langen, bescheinigt hier, daß "Franz Seel ... während der Nazizeit zu leiden" hatte. Der letzte Satz lautet freimütig: "Der Unterzeichnete (also Umbach) war während der Nazizeit als geschäftsführender Oberstadtinspektor bei der Stadtverwaltung Langen tätig und hat diese Vorgänge miterlebt."


     
   
     


11.12.17 11:14 Kristof [4 Kommentare]



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18.01.2018, 18:55:31